Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland so groß wie zuletzt 1913

Administrator on 22.12.2017

Wirtschaftliche Ungleichheit wie vor hundert Jahren

Eine internationale Studie zeigt, dass in Staaten wie Deutschland und den USA die Spaltung in Arm und Reich zunimmt. In Deutschland seien Einkommensunterschiede wie vor dem Ersten Weltkrieg zu verzeichnen.

Gefunden auf: http://www.freiewelt.net/nachricht/kluft-zwischen-arm-und-reich-in-deutschland-so-gross-wie-zuletzt-1913-10073058/

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Vor hundert Jahren lebten Wohlhabende in Herrenhäusern und Villen. Die Bediensteten nahmen den Hintereingang. Städte wie Hamburg, Berlin oder Köln hatten Stadtviertel, die man nach heutigen Maßstäben als Slums bezeichnen müsste. Die Kluft zwischen Oberschicht und Unterschicht war groß.

Im 20. Jahrhundert hatte sich viel getan. Besonders das Wirtschaftswunder nach dem Zweiten Weltkrieg schaffte Wohlstand, der auch die breite Masse der Bevölkerung erfasste. Die Arbeiterklasse war zum Besitzbürgertum aufgestiegen: Volkswagen, Fernsehrer, geräumige Wohnung, Urlaub in Italien - all das war plötzlich der Allgemeinheit zugänglich.

Neuen Studien einer Forschergruppe um Thomas Piketty zufolge ist in Deutschland die wirtschaftliche Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen wieder auf dem Stand wie vor hundert Jahren (siehe Bericht der Süddeutsche Zeitung) zurückgefallen. Jetzt klafft wieder die alte Lücke wie zuletzt 1913. Die Tendenz ist steigend. Das heißt: Die Spaltung nimmt weiterhin zu (siehe Bericht im Stern). Der Anteil der unteren 50 Prozent am Gesamteinkommen fällt rapide. Als Hauptgrund werden die zahlreichen Privatisierungen ehemals öffentlicher Einrichtungen und Betriebe ansgesehen.

Diese Rückwärts-Entwicklung in der Verteilung der Wirtschaftskraft ist nicht nur ein Phänomen Merkel-Deutschlands. Auch in den USA ist seit den 1980er Jahren eine rasante Entwicklung der gesellschaftlichen Spaltung in Arm und Reich zu beobachten. Die Mittelschicht schrumpft.

Die Entwicklungen in Deutschland sind von der Presse unterschiedlich kommentiert worden. Die Franfurter Allgemeine Zeitung sieht sowohl die Studien als auch den Studienleiter als umstritten an. In der FAZ verweist man lieber auf den Umstand, dass der Abstand zwischen Schwellenländern und alten Industriestaaten geringer geworden ist. Dies können man auch als Reduzierung der wirtschaftlichen Ungleichheit sehen - zumindest vom globalen Standpunkt aus gesehen. Dem deutschen Arbeitnehmer hilft diese Perspektive allerdings nicht.

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Kommentar

22.12.2017

Der Beurteiler

Was für Zeiten!
Die Drecks-Politik des Merkel-Monsters ist in diesem Fall keine Hilfe, etwas dagegen zu tun. Die übergeschnappte Kanzlerin will den gesamten Abschaum aus der Welt nach Deutschland holen, damit wir verrecken!

Sie, die GRÜNEN und LINKEN, sowie die abgewrackte SPD sind daran SCHULD - und deren Drecks-Wähler!

Zu verstehen?

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