Wie der Euro gesunden könnte

Administrator on 17.11.2017

Des Übels Kern: Er ist eine Währung ohne Staat - Als Selbstbremsung zurück zum Haftungsprinzip - Umbau in eine „atmende“ Währungsunion - Für Staaten eine Konkursordnung - Das Risiko der EZB-Geldpolitik minimieren - Die Target-Verbindlichkeiten jährlich tilgen - Die Stimmrechte im EZB-Rat ändern nach der jeweiligen Haftungsstärke - Der 15-Punkte-Plan von Hans-Werner Sinn

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Die EU-Währungsunion steckt nach wie vor in der Krise - auch wenn die meisten Bürger dies nicht wahrnehmen oder nicht wahrnehmen wollen. Aber sie spüren sie sehr persönlich und direkt, nämlich in Form der Null-, Niedrig- bis Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die einen spüren sie als Nachteil, weil sie für Erspartes kaum noch Zinserträge bekommen, die anderen als Vorteil, weil sie für Kredite nur noch wenig Zinsen zahlen müssen. Die Krise zeigt sich darin, dass es mit dem Euro als gemeinsamer Währung zu einer Überschuldung von Staaten und Banken gekommen ist, deshalb zu einer Transfer-Union und Haftungsgemeinschaft, obwohl es vertraglich eindeutig ausgeschlossen war.*) Würden diese Schuldner zahlungsunfähig, droht als Folge, weil sie als „systemrelevant“ gelten,  das Ende der Währungsunion. Um das zu vermeiden, werden die Überschuldeten mit noch mehr Krediten über Wasser gehalten, geliefert und geradezu überschüttet von der EZB, was sie nach den Verträgen gar nicht darf, aber mit Zustimmung der Euro-Regierungen trotzdem tut. Es geht dabei nur darum, die Währungsunion und den Euro zu retten, was immer es kostet. Aber eine Rettung auf Dauer wird nicht gutgehen.

Weil der Euro eine Währung ohne Staat ist

Ohnehin kann diese Währungsunion nicht funktionieren. Die Europäische Union ist kein Staat, kein Bundesstaat, sondern ein Staatenbund, der Euro also eine „Währung ohne Staat“ (Norbert Berthold). Die Mitgliedstaaten sind in ihrer Wirtschafts- und Finanzpolitik nach wie vor souverän und verschieden. Zuvor hatten als Puffer Wechselkurse gedient und die Ungleichgewichte zwischen ihnen ausgeglichen, wenn die Ergebnisse dieser Verschiedenheiten aus dem Ruder liefen. In einer Währungsunion fehlt dieser Puffer. Das ist des Übels Kern.

Die vergeblichen Warnungen

Auch war und ist der Euro kein ökonomisches, sondern ein politisches Projekt. Alles, was zu befürchten war und wovor Ökonomen beizeiten einhellig gewarnt hatten, hat sich bewahrheitet.  Volkswirtschaften mit sehr unterschiedlicher Leistungsfähigkeit und politischer Eigenart passen nicht unter ein gemeinsames Währungsdach. Währungsunionen zwischen solchen Staaten (multinationale Währungsunionen) pflegen an diesen Gegebenheiten zu zerbrechen.**) Was ließe sich machen, um den Euro vor diesem Schicksal vielleicht doch zu bewahren? Bitte hier weiterlesen

 

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Kommentar

17.11.2017

Der Beurteiler

Ja, es ist ein politisches Projekt, mit Vernunft oder Logik hat das nichts zu tun. Parasitäre Länder (hart ausgedrückt) wie Griechenland oder Italien hätte man niemals zulassen dürfen. es ist eine Tragödie - der verstorbene Kohl trägt auch Schuld daran.

Und besonders Mario "Mafia" Draghi, gehört wie die Merkel ins Gefängnis gesteckt - sie fördern die Nichtsnutzer und Faulänzer, statt fleißige Menschen zu belohnen.

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